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Zur Geschichte der Braunenbergschule

„Die Braunenbergschule gleicht einer Brosche am Saume der Natur…“

So sprach es der erste Rektor der Braunenbergschule, Thomas Eha, in seiner Rede zur feierlichen Einweihung der Schule im Jahre 1957.

Besser hätte er es nicht beschreiben können. Harmonisch in die sanfte Hügellandschaft des Braunenbergs geschmiegt lag sie da – neu, modern und nach einer Bauzeit von nur zwei Jahren fertiggestellt. Der Spatenstich war am 29.3.1955, die Planungen durch die Architekten Häge und Beyer aus Schwäbisch Gmünd begannen nach gewonnenem Wettbewerb schon im Jahr 1954.

In Wasseralfingen herrschte zu dieser Zeit Aufbruchstimmung. Die Zahl der Bevölkerung wuchs, man brauchte dringend eine neue Grund- und Hauptschule.

Zunächst waren nur die beiden Hauptgebäude geplant und gebaut worden, doch schon 1964 wurden die beiden Pavillons aufgrund der Schulraumnot ergänzt.

Zum damaligen Zeitpunkt stand die Karl-Kessler-Schule im Tal noch nicht.

1984 wurde die Schule erstmals renoviert, 1988 folgten weitere Modernisierungsmaßnahmen.

Mit der landesweiten Einführung der Werkrealschule im Schuljahr 2010/2011 wurden die Hauptschulklassen der Braunenbergschule als Außenklassen der Talschule geführt, ab 2012/13 war die Braunenbergschule dann eine reine Grundschule.

Der Platz, der durch den Wegfall der Hauptschulklassen entstand, wurde schon bald sinnvoll genutzt. Bewegungsraum, Ruheraum, Lernzeiträume wurden benötigt, die Küche zur Mensa umgebaut, denn seit dem Schuljahr 2015/2016 ist die Braunenbergschule eine Schule mit Ganztagsangebot.

Mittlerweile, 68 Jahre nach der Einweihung, sechs Rektoren und eine Rektorin sowie zahlreiche Lehrerinnen und Lehrer später, ist die Braunenbergschule zum Bildungscampus geworden.

Nach langer Bauzeit wurde 2025 im Mai die Kita eingeweiht, der Erweiterungsbau hierfür ist weitgehend fertiggestellt.

Die Grundschule zeichnet sich noch immer durch die besondere Form der Eingangsstufe mit Kombiklassen aus. Bereits seit über 20 Jahren werden an der Braunenbergschule die Erst- und Zweitklässler gemeinsam unterrichtet, die Verweildauer in der Eingangsstufe ist flexibel. Derzeit sind fünf Kombiklassen, vier Klassen der Stufen 3 und 4 sowie eine Außenklasse der Jagsttalschule an der Braunenbergschule beheimatet. Dies sind über 170 Kinder.

Die Aufbruchstimmung der 50er Jahre hat sich gewandelt, die Herausforderungen sind anders geworden, die Aufgabe, den Kindern der Braunenbergschule eine anregende und schöne Lernumgebung zu schaffen, besteht nach wie vor.

So wandelt sich die Braunenbergschule weiter – und mit ihr ihre Schülerinnen und Schüler, die sich auch heute und in Zukunft erfreuen sollen an dieser „Brosche am Saume der Natur“.

Sandra Vuk